Blumen für Algernon von Daniel Keyes

Blumen für Algernon - Eva-Maria Burgerer, Daniel Keyes

Da dieses Buch immer mal wieder in euren Empfehlungen auftauchte, wurde ich neugierig und wollte es selbst lesen. Etwas verzögert wurde mein Vorhaben, da es das Buch nicht als ebook gibt und es auch in der gedruckten Version vergriffen war. Über das Internet konnte ich mir das Buch aber kürzlich gebraucht beschaffen.

 

Worum geht es?

Charlie ist ein sog. "Schwachsinniger" mit einem IQ von etwa 60. Seine Familie hat ihn verstoßen, aber er kommt als einfacher Arbeiter in einer Bäckerei einigermaßen mit dem Leben klar. Sein Wunsch ist es aber, intelligenter zu werden, da er meint, dann würden die Menschen ihn mehr mögen. Durch eine neuartige Operation soll es möglich sein, seine Intelligenz zu erhöhen und er meldet sich dafür freiwillig. Tatsächlich steigt durch die Operation seine Intelligenz deutlich über die Intelligenz gewöhnlicher Menschen hinaus.

Während der Zeit, die er viel in dem wissenschaftlichen Labor verbringt, freundet er sich mit der Maus Algernon an, die ebenfalls - bereits vor Charlie - durch eine Operation eine Intelligenzverbesserung erhalten hat. Als es Algernon schlechter geht und sie schließlich stirbt, fragen sich die Wissenschaftler, ob es auch Charlie so ergehen wird.

 

Das Buch ist aus der Sicht von Charlie in Tagebuchform geschrieben.

Es geht in dieser Geschichte um Intelligenz, aber vor allem auch darum, wie sich Menschen gegenüber anderen Menschen, die auf einer unterschiedlichen Intelligenzstufe stehen, verhalten. Auch die Frage, ob man tatsächlich glücklicher ist oder mehr Freunde hat, wenn man intelligenter ist, spielt in diesem Buch eine Rolle.

 

Dieses Buch wird zwar dem Genre Science-Fiction zugeordnet, kann aber durchaus auch Lesern gefallen, die gerne Romane mit Tiefgang lesen.

Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung.