Dostojewski: Schuld und Sühne

Schuld und Sühne - Fyodor Dostoyevsky

Mir war mal wieder danach einen Klassiker zu lesen und da ich Dostojewski bislang nur vom Namen kannte, haben ich zu "Schuld und Sühne" gegriffen.

 

Zum Inhalt:

Raskolnikow lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg. Als Student schlägt er sich mit Nachhilfe-Jobs durch und wohnt in einem winzigen Zimmer zur Untermiete. Er wird depressiv und gibt sowohl sein Studium als auch seine Jobs auf und ist so ohne jedes Einkommen. Seine Mutter schickt ihm gelegentlich Geld, aber es gefällt ihm nicht, dass sie ihn mit dem wenigen Geld, das sie besitzt, unterhält. Er verfällt immer mehr ins Grübeln und entscheidet sich schließlich, eine Pfandleiherin zu ermorden und deren Wertsachen zu stehlen.

Nachdem er den Mord verübt hat, gerät sein Geist noch  mehr in Verwirrung und durch sein Reden und seine Handlungen lenkt er den Verdacht der Polizei auf sich. Er lebt in ständiger Angst überführt zu werden. Am Ende bleibt ihm nur die Wahl sich selbst zu stellen oder Suizid zu begehen.

 

Meine Meinung:

Das Setting im vorletzten Jahrhundert in Sankt Pertersburg mit seinen gesellschaftlichen Umbrüchen fand ich interessant, jedoch habe ich mich durch das Buch teilweise hindurchgequält. Die Gedanken der Hauptperson sind sehr wirr und dadurch zum Teil schwer und langatmig zu lesen und nachzuvollziehen. Ich bereue nicht, das Buch gelesen zu haben, werde aber dennoch sobald keinen weiteren Dostojewski in die Hand nehmen.